Der verarbeitete Rohstoff ist organischen Ursprungs und stammt direkt aus Holzfasern, die zu Papierbrei — Zellulose — verarbeitet wurden. Nach der Nutzung als Altpapier wird sie einer erneuten Verwertung zugeführt.
In der Produktion entfällt das Problem der Abfallentsorgung, denn im technologischen Prozess lässt sich das Material mehrfach wiederverwerten — selbst die geleerten Papiersäcke der Zellulosedämmung dienen als Rohstoff für ihre Herstellung. Es entstehen auch keine umweltbelastenden Nebenprodukte: weder Abwässer noch Stäube oder schädliche Dämpfe.
Das Zertifikat NaturePlus garantiert, dass das Material zu mindestens 85% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.
Der vom NaturePlus-Zertifikat geforderte Mindestanteil nachwachsender und/oder mineralischer Rohstoffe — die Thermofloc-Zellulose erfüllt ihn.
Die Herstellung der Zellulosedämmung verbraucht etwa 1/10 der Energie, die für Mineralwolle nötig ist — und nur 1/30 der Energie für Polyurethan.
Ab Werk ist Zellulose ein biologisch reines Produkt, das über viele Jahre gegen destruktive biologische Einflüsse neutral bleibt — Bakterien, Schimmel, Algen, Pilze und Holzschädlinge (Insekten, Nagetiere) finden hier keinerlei Nährboden. Die sorgfältig ausgewählten Brandhemmer und Imprägniermittel (hydratisierte Borsalze) sorgen für die Feuerbeständigkeit und schützen wirksam vor Fäulnis.
Zugleich sind diese Stoffe chemisch unbedenklich: Sie geben keine gefährlichen Verbindungen ab (auch nicht bei höheren Temperaturen), sublimieren nicht und lösen keine Allergien aus. Das Produkt enthält keine lungenreizenden Faserpartikel und keine Bindemittel (z. B. formaldehydhaltige Kleber) — es ist geruchsneutral.
Dank seiner elektrostatischen Neutralität zieht das Material keinen Staub an, der üblicherweise ein Nährboden für Bakterien ist. In Gebäudekonstruktionen (besonders aus Holz) wirkt die Zellulosedämmung hemmend und aseptisch auf Schimmel- und Pilzkolonien, trocknet befallene Untergründe schnell aus und konserviert sie zugleich.