Dämmung zweischaliger Wände — ohne Eingriff in die bestehende Fassade.
Ein zweischaliges Mauerwerk besteht aus zwei massiven Mauerschalen, zwischen denen ein Hohlraum liegt — ein Raum, der ideal für die Dämmung genutzt werden kann. In vielen älteren Gebäuden wurde dort minderwertiges Styropor verbaut oder gar keine Dämmung außer der Luftschicht vorgesehen.
Das Einblasverfahren ermöglicht die Dämmung zweischaliger Außenwände ohne Eingriff in die bestehende Fassade — etwa bei Klinker — oder wenn deren Struktur erhalten bleiben muss (z. B. denkmalgeschützte Gebäude), bei gleichzeitig richtiger Verdichtung des Dämmstoffs. So gedämmte Wände benötigen später keinerlei Wartung.
Für die Kerndämmung bestehender zweischaliger Wände bieten wir Ihnen zwei Dämmstoffe an: Mineralwolle und Styroporgranulat.
Die Supafil-Wolle von Knauf ist ein hochwertiger Dämmstoff, die sogenannte „weiße Wolle”. Sie dient unter anderem der Dämmung von zweischaligem Mauerwerk. „Supafil Cavity Wall” bildet ein „Federbett” um das Gebäude, hat keine typischen Stöße, bildet eine einheitliche Fläche und ist wasserabweisend. Eingebracht wird sie mit speziellen Düsen durch Bohrungen von 18–20 mm Durchmesser im Mauerwerk.
Zu den wichtigsten Vorteilen der Knauf Supafil gehören:
Das Material eignet sich besonders für sanierte Häuser sowie neue Energiesparhäuser. ▶ Einbau ansehen
Styroporgranulat ist geschäumtes Polystyrol. Es besteht aus Kügelchen, von denen jedes zehntausende geschlossene, mit Luft gefüllte Zellen enthält. Dank dieses Aufbaus besitzt es eine sehr gute Wärmedämmwirkung.
TFPEARLS von THERMOFLOC — Styroporkügelchen — sind hydrophob, d. h. sie nehmen kein Wasser auf und garantieren eine trockene Dämmschicht, auch bei Starkregen und feuchter Außenschale. Zusätzlich ist die Dämmung rostbeständig und schützt vor Schädlingen und Schimmelbefall. Bei starken Erschütterungen behalten die Materialien ihre Volumenstabilität, sind staubfrei und rationell zu verarbeiten. Sie zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit von 0,033–0,035 W/(m·K) aus.
Das Granulat verteilt sich ähnlich wie eine Flüssigkeit und füllt so auch die kleinsten Winkel des zu dämmenden Raums. Es gibt Situationen, in denen diese Methode die einzig mögliche ist — z. B. bestehende Hohlräume in zweischaligen Wänden, wo sich eine Dämmung nicht von Hand verlegen lässt.
Was können wir mit Granulat noch dämmen? Belüftete Flachdächer, Räume über abgehängten Decken, Wände mit Luftschicht, Böden auf Lagerhölzern sowie Hohlräume hinter Gipskartonplatten.