Fragen, die sicher auftauchen können

FAQ — häufige Fragen

Gibt es Unterschiede zwischen Zellulosefasern verschiedener Hersteller?

Ja — und zwar enorme. Wir empfehlen, sich bei der Materialwahl nicht in erster Linie vom Preis, sondern vor allem von der Qualität leiten zu lassen. Auf dem Markt taucht nämlich auch Zellulose ohne die entsprechenden Zulassungen und Gütesiegel auf.

Wer sich für eine Zellulosedämmung entscheidet, sollte unbedingt einen Hersteller mit zertifizierten Qualitätskontrollsystemen wählen — nur dann ist sichergestellt, dass das Produkt die Qualitätsanforderungen erfüllt. Anschließend lohnt sich der Vergleich der einzelnen Parameter: Brandklasse, Qualität bzw. Unbedenklichkeit der Imprägniermittel, Wärme- und Schallschutzwerte, Hitzeschutz usw.

Bei Fasern unbekannter Marken oder aus „Garagenproduktion” kann man auf Produkte stoßen, die neben Zellulose auch diverse gesundheitsschädliche Abfälle enthalten.

Sind Zellulosefasern beständig gegen Schimmel und Pilze?

Selbstverständlich. Das Zellulosematerial enthält natürliche mineralische Zusätze, die garantieren, dass das Produkt gegen Schimmel und Pilze beständig ist, und die zudem das Eindringen kleiner Schädlinge und Nagetiere verhindern. Die Praxis bestätigt geradezu fantastische Schutzeigenschaften gegen Nager wie Mäuse oder Marder.

In meinem Haus ist es spürbar kalt. Kann ich es nachträglich mit Zellulose dämmen?

Natürlich. Das Einblasverfahren — mit den passenden Düsen und einem Materialdruck von 0,3 atm — ermöglicht es, Lücken in der bestehenden Dämmung zu füllen und jeden kleinsten Punkt im Bauteil zu erreichen, wo ein solcher Fehlbereich entstanden ist. Durch die Beseitigung der Wärmebrücken gewinnt das Bauteil seine Dämmeigenschaften zurück.

Eine solche Nachdämmung erfordert keine Demontage der bestehenden Wandverkleidungen — es genügen kleine Bohrungen, durch die der Dämmstoff unter Druck eingebracht wird. Ein großer Umbau ist nicht nötig, und die Arbeiten verlaufen sehr sauber.

Ist das Material gesundheitsschädlich?

Es ist ein biologisch reines Produkt, das über viele Jahre neutral gegenüber destruktiven biologischen Einflüssen bleibt — Bakterien, Schimmel, Algen, Pilzen und Holzschädlingen (Insekten, Nagetieren) — und für sie keinerlei Nährboden darstellt. Die sorgfältig ausgewählten Brandhemmer und Imprägniermittel (hydratisierte Borsalze) sorgen für die Feuerbeständigkeit und schützen wirksam vor Fäulnis. Zugleich sind diese Stoffe chemisch unbedenklich: Sie geben keine gefährlichen Verbindungen ab, sublimieren nicht und lösen keine Allergien aus.

Das Produkt enthält keine lungenreizenden Faserpartikel und stellt daher kein Gesundheitsrisiko dar. Es werden keine Bindemittel (z. B. formaldehydhaltige Kleber) oder andere Chemikalien eingesetzt, die Beschwerden auslösen oder unangenehme Gerüche abgeben könnten (das Produkt ist geruchsneutral). Dank seiner elektrostatischen Neutralität zieht es keinen Staub an, der üblicherweise ein Nährboden für Bakterien ist.

Kann ich den Dämmstoff noch wechseln, obwohl die Bauarbeiten bereits begonnen haben?

Ja — eine solche Änderung muss lediglich vom Bauleiter mit einem entsprechenden Eintrag im Bautagebuch vermerkt werden. Eine Änderung der Baugenehmigung ist dafür nicht erforderlich.

Ist die Imprägnierung der Zellulosefasern mit Borverbindungen nach EU-Recht zulässig?

Die EU-Kommissionsverordnung von 2012 regelt die zulässigen Mengen an Borsäure, verbietet ihre Verwendung jedoch nicht. In Mengen bis 5,5% dürfen Borverbindungen eingesetzt werden. Zu beachten ist auch, dass das Material von einem Fachbetrieb eingebaut wird und keinen direkten Kontakt mit den Nutzern des Gebäudes hat. Die von uns verarbeiteten Materialien enthalten weniger als 5% Borsalze — bestätigt durch die Produktzertifikate.

Sind Zellulosefasern für den Einbau in bewohnten Gebäuden zugelassen?

Ja. Die von unserem Unternehmen verarbeiteten Zellulosesysteme erfüllen alle aktuellen europäischen Normen in diesem Bereich — bestätigt durch die Europäische Technische Zulassung. Sie verfügen außerdem über Zertifikate, die ihre Umweltfreundlichkeit sowie ihre gesundheitlichen und technischen Eigenschaften bestätigen. Zertifikate ansehen →

Sind die in diesem Verfahren ausgeführten Dämmungen langlebig?

Die Europäischen Technischen Zulassungen bestätigen eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren — vor allem dank der hervorragenden Eigenschaften der Zellulosefasern und der Einbaumethode. Solche Dämmungen setzen sich mit der Zeit nicht, sind leicht, behalten ihre technischen Eigenschaften während der Nutzung, sind elektrostatisch neutral (ziehen also keinen Staub an), durchfeuchten nicht und bilden eine einheitliche Schicht ohne Wärmebrücken.

Was kann ich tun, wenn in meiner zweischaligen Wand keine Dämmung eingebaut wurde?

Auch dafür haben wir eine Lösung. Ohne größeren Eingriff in die Fassade können wir die Hohlräume einer solchen Konstruktion durch das Einblasen von Styroporgranulat unter Druck verfüllen — es füllt alle Fehlstellen der Dämmung hervorragend aus. Mehr lesen →

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